In Christchurch studierte Ernest Rutherford. Den kennen wir vom Rutherfordium im Periodensystem und er ist Neuseeländer. Zu einer Zeit, in der Christchurch gerade einmal elektrifiziert wurde, tüftelte er schon an der Atomspaltung herum. 1908 bekam er den Nobelpreis für Chemie.
Ein bisschen kam die Ausstellung in der Universität so 'rüber wie Guck mal, wir haben auch'n Schlauen. Das neuseeländische Temperament scheint generell die Sportler und
blokes und Bergsteiger den Akademikern vorzuziehen. Vielleicht hatte Rutherford aber auch nur das falsche Fachgebiet für das nuklearfreie Neuseeland.
Übrigens gibt es drei neuseeländische Nobelpreisträger, von denen aber einer als Sechsjähriger nach England gezogen ist. Der andere ist Alan MacDiarmid, der die leitfähigen Polymere mitentdeckte.