Inzwischen weiß ich mehr als früher über die Wirtschaftskrise. Also verglichen mit den deutschen Medien sind hier alle noch entspannt, aber da ich beruflich mit Wirtschaftsjournalisten zu tun habe, würde ich darauf nicht so viel geben. In den britischen Medien geht übrigens total die Welt unter. Die Lage am Arbeitsmarkt hat deutlich angezogen, vor einem Jahr gab es 3,nochwas % Arbeitslose und jetzt eben ein bisschen mehr. Interessante Problematik: ca. 10% aller Neuseeländer leben im Ausland. Viele davon kommen nun zurück. Das ist prima, denn sie bringen Kohle mit, die sie hier ausgeben können, aber sie brauchen auch Arbeit und "verschärfen" nun das Arbeitslosen"problem". Der neuseeländische Dollar hat zwischen Oktober und Januar gegenüber dem Euro vielleicht 20% verloren, gegenüber dem Yen vielleicht 40%. Das war ein bisschen doof, so kurz vorm Urlaub. Ich habe jedenfalls den neuen Computer noch gekauft, bevor der Fall des Kiwidollars auf die Preise importierter Güter durchschlägt.