Die Kiwischachtel am Strand ist nun endlich fällig und wird renoviert. Nein, nicht nur renoviert, sondern auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt. Und auch nicht die ganze Schachtel, sondern nur ein bisschen, aber es ist genug Schachtel, dass es eine ganz schön spektakuläre Aktion ist.
Es wird dann auch ein Gästezimmer geben, wenn die Handwerker es wieder zusammengebaut bekommen.
Bauarbeiten am Haus macht ein
builder, das ist ein Handwerker, der alles kann oder auch nichts, denn theoretisch könnte auch ich als
builder arbeiten, wäre dann aber bestimmt schnell sehr unbeliebt. Insgesamt sind
builders aber sowieso nicht sonderlich beliebt, denn sie pfuschen angeblich alle oder machen Sachen kaputt oder tauchen garnicht erst auf. Wir mögen unseren noch, denn er macht auch interessante Vorschläge und außerdem sieht es jeden Abend anders aus. Wir haben aber noch keine Rechnung, aber die muss ich ja nicht bezahlen. Im Fernsehen gibt es sogar eine Sendung, die Woche für Woche Leute zeigt, die von
buildern übers Ohr gehauen worden sind. Wildwest, muss man also voll aufpassen.
Es gab auch ein paar interessante Entdeckungen. Wir haben gedacht, das Haus wäre aus den 30er Jahren und der vordere Anbau (das was wir sanieren) aus den 70ern und nur dolle pfuschig gebaut. Ist aber alles ganz anders, zuerst war der vordere Teil da, wahrscheinlich als eine Gartenlaube aus den 30ern, und dann hat in den 60ern jemand ein zweistöckiges Haus hintendrangebaut. Na schön.
Die andere Entdeckung: traditionelle Kiwiwärmedämmung, handgewoben von exotischen Spinnenarten, die bestimmt inzwischen schon ausgestorben sind.