Heute mal in Anstrichen und in der Reihenfolge wie es mir einfällt:
- Niue ist wie ein Hochplateau. Am Rand kann man an vielen Stellen 'runterklettern und dann findet man kleine Strände, freiliegendes Korallenriff, mehr Felsen und sogar Tropfsteinhöhlen zum selber drinrumklettern und manchmal sogar drin baden.
- Für's Drumrumfahren braucht man ganz schön lange. Das kann aber auch an der Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h liegen, die mit Hilfe der strategischen Platzierung von Schlaglöchern durchgesetzt wird.
- Überall wo man hinkommt hat man ein Gespräch an der Backe. Und das dauert lange.
- Viele Niueans haben einen sehr breiten neuseeländischen Akzent.
- Es leben 36 Neuseeländer auf der Insel.
- Fast alle Katzen die wir sahen hatten das gleiche Muster.
- Mit das beste: Ihre Hausschweine halten die Niueans in Ställen. Wir haben auch eine Kuh gesehen. Es gab auch wilde Hunde, Hühner und Schweine in den Wäldern.
- Früher hatte Niue viel mehr Einwohner. Inzwischen sind die meisten nach Neuseeland gezogen, aber ihre Häuser stehen noch da mit Fenstern vernagelt. Die Nachbarn mähen den Rasen drumrum. Es gibt deutlich mehr leerstehende als bewohnte Häuser.
- Eine Idee zur Steuergeldervernichtung: Niue sollte sich mit ein paar ostdeutschen Gemeinden mit Bevölkerungsschwund zusammentun. Dann könnten Beamte aus Niue Dienstreisen nach Europa machen und die Damen und Herren aus der ostdeutschen Stadtverwaltung in die Südsee reisen.
- Manche Cafes und Restaurants haben immer offen wenn sie sagen dass sie offen haben. Andere öffnen nur wenn sie Bock haben.
- Es gab einen Supermarkt. Der war wie die Supermärkte im australischen Outback oder wie ein HO mit viel freiem Regalplatz und auch ein bisschen oll und müffelig.
- Zum Zeichen, dass sie es ernst meinen mit dem Tourismus hat Niue auch
eine Touristenaufbewahrungsanstalt ein Resort mit, ich glaube, 22 Zimmern oder so. Dort wird angeblich Alarm geläutet, wenn Wale zu sehen sind. Es gibt auch ein paar Leute, die Bungalows vermieten und ein geschätztes Viertel der Touristen sind Weltumsegler (im Ernst!).
- Wissen Kinder heutzutage noch was ein HO war?
- Es gibt einen indischen Imbiss. Der bietet Vegetable Tikka Massala an mit Hühnchen, Zwiebeln und Karotten.
- Es gibt einen Typen der verkauft 16 Sorten Eis. Dann hatten wir einen Stromausfall, der dauerte 20 Stunden, und unsere primäre Sorge galt den 16 Sorten Eis. Aber es war alles unbegründet. Der Stromausfall betraf nur den anderen Teil der Insel; den den wir bewohnten.
- Auf dem Markt gab es an Obst und Gemüse eine Papaya zu kaufen (in Zahlen: 1). Das ist nicht schlimm, denn die Bewohner bauen selbst an was sie brauchen.
In den Bildern: Alofi - das urbane Zentrum des Landes
Dienstag, 1. September 2009 um 11:19 (Antwort)
Mittwoch, 2. September 2009 um 01:09 (Link) (Antwort)