Heute gab es also einen Tsunami im Pazifik. Das hat mich auch ein bisschen betroffen, denn ich wohne nah am Meer und zwar nicht viel über dem Meeresspiegel. Sonst ist das ja ganz schön, aber heute ein bisschen unpraktisch. Wenn man weit genug weg ist, weiß man ja schon ein paar Stunden vorher, dass vielleicht was kommt und theoretisch kann man sich also darauf einrichten.
Neuseeländer kennen sich mit Katastrophen ja aus und deshalb gibt es genau zwei Arten der Reaktion, nämlich Paaaanik! und Ooochneeglaubichnichtdassdawaspassiert. Selbst weiß ich immer nicht so recht, was ich denken soll. Also habe ich erstmal den besten Kiwi von allen angerufen und er gehörte zur Egal-Fraktion. Ich habe auch seinen Kollegen gefragt, der hat mehr Lebenserfahrung, und der hat mich ein bisschen ausgelacht, also habe ich beschlossen, dass bestimmt nichts passiert. Als es dann zu spät war um rechtzeitig nochmal nach Hause zu fahren um die Plüschtiere und den Computer zu retten, kamen plötzlich lauter Paniktanten an. Denen habe ich dann allen verboten drüber zu reden bis dann klar war dass in Wellington zumindest nicht viel ankam.
Der Tsunami wird trotzdem alle hier betreffen, denn es leben viele Samoaner in Neuseeland und es ist nunmal ein Nachbarland. Und meine
Fototapetenidylle vom Urlaub vor zwei Jahren ist nun auch nicht mehr.
Sonntag, 28. Februar 2010 um 09:03 (Link) (Antwort)