Eine gute Frage: Merkt man, dass die Briten in Hongkong waren?
Ja, denn Beschilderung, besonders im Straßenverkehr ist wie in Großbritannien, außerdem Linksverkehr, Autokennzeichen, englisches Frühstück, eine Kathedrale mit Big Ben-Glocken und Schuluniformen. Ich finde, man darf es einer Gesellschaft nicht verzeihen, wenn sie heranwachsende Mädchen in Kniestrümpfe zwingt. In Hongkong ist man immerhin so fair, dass die Jungs auch Kniestrümpfe tragen. Shorts und Kniestrümpfe wären in England undenkbar, da froren immer nur die Mädchen.
Und dann das:
Ein englischer Pub mit englischen Betrunkenen. Wenigstens damit hätten sie in den zehn Jahren seit dem Ende der Kronkolonie aufräumen können.
Und dann gibt es noch Dinge, die offensichtlich britischen Ursprungs sindund dann haben die Chinesen noch einen draufgesetzt.
Doppeldeckerbusse sind schön, Doppeldeckertrams noch besser.
In England stellt man sich an der Bushaltestelle an. Wenn mehrere Buslinien an derselben Haltestelle abfahren, springen dann immer alle, die mit dem Bus fahren wollen, der gerade kommt, aus der Reihe und dann ist alles durcheinander. Zugegeben suboptimal. Da geht noch mehr.
Häufiger anzutreffen sind noch Metallabsperrungen zwischen den einzelnen Schlangen, damit das auch wirklich klappt. Wo kommen wir denn sonst hin?
Beschilderung ist wie in England, meistens. Manchmal haben aber auch chinesische Schilderausdenker etwas gemacht und das ist besser als es die Briten je könnten.
Hold tight. Stand firm. Ride smart on the escalator.
Escalator users wearing sandals. Please beware of the edges of steps and mind your toes.
Clean up after your dog.
Süß, es gibt auch sprechende Rolltreppen. Aber das hätte man ja auf dem Foto nicht gesehen.